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OLED Fernseher – Was genau ist das eigentlich?

oled fernseherBei OLED-Fernseher handelt es sich um Geräte, die auf der Basis dieser Technologie arbeiten. Gesprochen wird von OLED-Displays, wobei von Organic Light Emitting Diode die Rede ist. Diese Technologie mit ihren OLED-Displays hat sich bereits seit Jahren bei hochwertigen Smartphones etabliert. Bei mobilen Devices sind diese in der Regel mit einer Größe von vier bis sechs Zoll zu finden. Von OLED mit allen Facetten wird als Technik der Zukunft gesprochen.

Der tiefere Blick auf die OLED-Technik

Bei der Ansteuerung der in die Geräte integrierten OLED-Zellen in einem Oled Fernseher liegen unterschiedliche Verfahren vor. Organische Halbleiterschichten befinden sich zwischen Elektroden, von denen mindestens eine transparent ist. Niedriger Gleichstrom führt zum Leuchten der organischen Halbschichten. Das Material von den organischen Schichten entscheidet über die Helligkeit vom austretenden Licht. Steigerungen in der Qualität sind in Zukunft denkbar, sofern ein Einsatz neuer Materialien erfolgt. Neben einer maximalen Helligkeit ist die Wiedergabe von unterschiedlichen Graustufen möglich. In diesem Zusammenhang regelt eine vorgeschaltete Elektronik den Stromfluss. Erkennbar wird der selbst leuchtende Charakter der OLEDs, für die keine zusätzliche Lichtquelle erforderlich ist.

Organische Schichten zeichnen sich durch eine Dicke von wenigen Millimetern aus. Fallen die LCD-Fernseher mit ihrer Bauweise bereits sehr schmal aus, so ermöglicht die OLED-Technologie Geräte mit einer noch geringeren Bautiefe. Dies bedeutet wiederum, dass die Oled Fernseher sich zugleich durch ein geringeres Gewicht auszeichnen. Zugleich kommt es zu einer Herstellung mit einer geringeren Tiefe. Mittlerweile gibt es bereits Geräte mit einer maximalen Dicke von vier Millimetern. Als weiterer Vorteil zeigt sich bei dem Bild eine gleichmäßigere Ausleuchtung. Komplettiert werden die Vorteile von einem Kontrast, der deutlich höher ausfällt.

Zu berücksichtigen ist bei einem Oled Fernseher außerdem, dass es zwei OLED-Technologien gibt. Es handelt sich um WOLEDs und RGB-OLEDs, wobei die WOLED-Technologie einen entscheidenden Vorteil besitzt. Diese Technik zeichnet sich durch das ausschließliche Vorhandensein von weißen Subpixeln aus. In Konsequenz dazu kommt es zu einer gleichmäßigeren Alterung. Im Hinblick auf die gesamte Lebenszeit vom Display vom Oled Fernseher bleibt die Farbmischung korrekt.

Nachteile von OLED TVs

Als Nachteil ist die Haltbarkeit zu sehen. Teilweise beträgt diese etwa 20.000 Betriebsstunden. Dagegen weisen LCD-Bildschirme eine mögliche Betriebsdauer von etwa 100.000 Stunden auf. Maßgebend ist hierbei jedoch auch die Zeit, in der der Bildschirm noch von einer Helligkeit von mindestens 50 Prozent gekennzeichnet ist. Nicht unbedingt gehen die Lichter aus, wenn die Haltbarkeitsgrenze erreicht ist. Kritisch zu betrachten ist zudem die Tatsache des unterschiedlichen Helligkeitsverlusts der verschiedenen OLEDs.

Während grüne und rote OLEDs langsamer an Helligkeit verlieren, verläuft der Verlust bei blauen OLEDs in einer höheren Geschwindigkeit. Daher stimmt nach einer gewissen Zeit die Farbmischung nicht mehr, so dass die Farben eine unnatürliche Ausstrahlung erhalten. Behoben wird das Problem jedoch durch die Ansteuerung der Grundfarben mit unterschiedlichen Stärken. Ein weiter Nachteil besteht mit der Zeit im Nachlassen der Helligkeit bei den WOLED- und RGB-OLED-Technologien.

Aktuelle OLED TVs

Sehr viele OLED TVs gibt es noch nicht, wer sich jedoch mal einen Überblick verschaffen möchte, kann sich auf OLED TV Seite umschauen.

 

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